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80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs verfasst Elfriede Jelinek ein »Gedicht« über einen Schluss, der nicht enden will. Assoziativ und mit dem ihr eigenen Sprachwitz kreist die Autorin um Vergangenes und seine Wiedergänger, um Übergriffe und Übertritte: zwischen Krieg und Frieden, Mensch und Tier, Wesen und Unwesen, Erinnern und Vergessen. Was bedeutet »Nie wieder« in einer Gegenwart, in der Geschichte nicht zur Ruhe kommt und zugleich die Sehnsucht nach einem »Schlussstrich« immer laute